Enkel vom ehemaligen Präsidenten Obregon besucht mennonitisches Museum
- Klaus Klaassen
- 17. März
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 17. März

Vergangene Woche bekam das mennonitische Museum in Cuauhtémoc, Mexiko Besuch von dem Enkel des ehemaligen Präsidenten Mexikos, der 1922 den Mennoniten aus Kanada die Einreise nach Mexiko gewährte.

General Álvaro Obregón Salido war in den Jahren 1920 bis 1924 Präsident von Mexiko. In dieser Zeit suchten viele Mennoniten aus Kanada eine Möglichkeit zur Auswanderung in ein Land, welches den Mennoniten gewisse Privilegien zusichern würde. Zu diesen Privilegien, welche den Mennoniten sehr wichtig waren, zählten eigene Schulen, eigene Gemeinden und die Selbstverwaltung der Kolonie. Präsident Obregon gewährte den Mennoniten diese Privilegien, und so kamen im Jahr 1922 die ersten Mennoniten in Mexiko an. Sie siedelten sich im nördlichen Bundesstaat Chihuahua an.
Zum 90. jährigen Jubiläum der Ansiedlung in Mexiko stellte das mennonitische Museum Nachforschungen an, um Nachfahren des Präsidenten Obregon ausfindig zu machen. Tatsächlich fanden sie zwei der Enkel des ehemaligen Präsidenten.
Diese wurden zu der damaligen Jubiläumsfeier eingeladen und freuten sich sehr über diese Einladung. Jetzt 12 Jahre später besuchte Herr Ariel Obregon wiederum das mennonitische Museum, sehr zu Freude der Mennoniten.
Die Familie Obregon entstammen wie die Mennoniten auch der Landwirtschaft. Während der Präsidentschaft von General Álvaro Obregón Salido (1920 - 1924) wurde in Mexiko eine Agrarreform durchgeführt in welcher die Mennoniten als Musterlandwirte gerne gesehen waren.
Mehr Informationen zu den Mennoniten in Mexiko auf der Homepage des Museums.
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