Mennonitische Milchbauern setzen auf Silage
- Klaus Klaassen
- 20. Feb.
- 1 Min. Lesezeit

Mennonitische Bauern in Mexiko spüren die Auswirkungen der Klimavariabilität immer stärker.
Für sie führt der Mangel an Regen dazu, dass die Menge und die Verfügbarkeit von Futter für ihre Tiere abnimmt.
Die Landwirtschaft ist einer der Sektoren, die am stärksten unter den Auswirkungen der Klimavariabilität leiden werden, und die mennonitischen Bauern in Mexiko spüren die Auswirkungen bereits jetzt deutlich.
In einem Interview mit der lokalen Presse, erklärte der mennonitische Bauer Henrich Redecop, dass der Mangel an Regen sich negativ auf die verfügbare Menge an Viehfutter auswirke, was wiederum zu einer geringeren Milchproduktion führe.

Angesichts dieser Situation gab der Bauer an, dass er zur Lösung dieses Problems auf Silage (eine Konservierungstechnik für Grünfutter) setze, die es den Bauern ermögliche, das in der Regenzeit wachsende Futter zu mähen und es einzulagern, um damit ihr Vieh in Zeiten der Trockenheit zu füttern.

Er betonte außerdem, dass Silage ein Säurefermentationsprozess sei, der die grün geernteten Pflanzen konserviere, die dann später zur Fütterung von Milchkühen verwendet werden können. Dieses steigert die Milchproduktion, da immer ausreichend Futter für die Milchkühe vorhanden ist.

Abschließend erläuterte Bauer Henrich Redecop, dass viele Milchproduzenten dieser Kolonie durch die Siloverwendung wirtschaftliche Stabilität fänden, da sie durch die bewässerten Parzellen zwei oder sogar drei Ernten pro Jahr einfahren könnten.

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