Mennoniten schützen die Natur
- Klaus Klaassen
- 22. Feb.
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Mexiko
Mennoniten aus der Kolonie Las Flores in Mexiko schützen die Wälder in den Berge um den Lebensraum für die wilden Pfauentruthühner, die dort leben zu erhalten.
Bei einem früheren Treffen mit Vertretern der mexikanischen Regierung erkannte der Vertreter der Mennoniten Heinrich Dörksen Kauenhofen an, dass die Mennoniten viel Land zum Kultivieren erschlossen haben. Er versicherte jedoch, dass die Landerschließung auf ihrem eigenen Land und mit entsprechenden Genehmigungen erfolgt ist.
Aber auch seit 20 Jahren bewahren die Mennoniten Wälder und Berge, da sie die Hügel nicht nicht für die Landwirtschaft gebrauchen. In diesen Gebieten gibt es laut Studien rund 10.000 Wildtiere, die durch das Conafor Environmental Services Program und die Wildlife Conservation Management Unit (UMA) geschützt werden.
Unter der Fauna, die sie schützen, gibt es die Pfauentruthühner, von denen es schätzungsweise 4.000 Weibchen gibt von welchen etwa 12.000 Jungvögel geboren werden, die dann auch in andere Berge ziehen.
In Las Flores wurde ein Pilotplan auf nationaler Ebene umgesetzt. Die Maisreste wird teilweise auf den Feldern zurückgelassen, damit die Tiere das ganze Jahr über fressen können.
Die Pfauentruthühner die unter Naturschutz stehen und nicht gejagt werden dürfen, können sich hier nun unter besseren Bedingungen entfalten.
Dieses Beispiel von Naturschutz und Pflege der Wildtiere in Las Flores kann auch anderen Regionen als Beispiel dienen.

Informationen aus der Zeitung "Tribuna Campeche" Übersetzt und angepasst
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